Institut mobile Zukunft                       

AKTUELL:

17. Dezember 2014: Der Gesetzentwurf zur Infrastrukturabgabe (PKW-Maut) erreicht die Bundesregierung. IMZU hat ihn genau analysiert - sehen Sie unter "PRESSE/THEMEN", warum dieser Gesetzentwurf mangelhaft ist und so nicht verabschiedet werden darf.

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Das Institut Mobile Zukunft (IMZU) ist ein Gremium aus namhaften Experten wichtiger Fachrichtungen der Wissenschaft, Technik, Politik und Gesellschaft.

Es hat sich zur Aufgabe gestellt, aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen unabhängig und kompetent zu beantworten, indem Expertise fokussiert und mit empirischen Erhebungen abgeglichen wird. Dazu gehören auch die Durchführung von Befragungen, begleitenden Beobachtungen und Quellenanalysen.

Aus dieser Forschungs- und Moderationstätigkeit entstehen in Zusammenarbeit mit dem IMZU-Beirat praktikable Thesen und Lösungsvorschläge für die mobile Zukunft in Deutschland und Europa, die Industrie, Handel, Entscheidungsträgern, Politik, Verbänden und Organisationen eine wertvolle Hilfe für eine praxisgerechte Betrachtung, Konzeption und Umsetzung sein können.

Das Institut Mobile Zukunft IMZU arbeitet dazu eng mit der
Initiative Mobile Zukunft (Düsseldorf)
zusammen, die Thesen, Erkentnisse und Lösungsansätze ebenso wie berechtigte Kritik in der Öffentlichkeit darstellt.

Das IMZU fördert und unterstützt überzeugende Lösungsansätze für eine Mobile Zukunft im Einklang mit Gesellschaft und Umwelt. Zu den Grundlagen des Denkens und Handelns gehören folgende Kernthesen:

1. Mobilität bedeutet Verkehr zu Wasser, zu Lande und in der Luft.

2. Die Kommunikationsgesellschaft bedingt einen Zuwachs an Mobilität, der mit intelligenten Lösungen aufgefangen werden muss.

3. Mobilität der Zukunft muss umsichtig gefördert werden, statt sie zu verhindern, denn sie wird der Gesellschaft durch die herrschenden Rahmenbedingungen aufgezwungen.

4. Die mobile Zukunft sollte alle Verkehrsmittel und Verkehrsträger so intelligent miteinander verknüpfen, dass sich die Systeme gegenseitig entlasten und attraktive Alternativen bieten.

5. In einer Individualgesellschaft müssen kollektive Ansätze der Mobilität individuell ausgestaltet werden, wenn sie eine Chance haben sollen.

6. Jeder einzelne Mensch und Teil der Gesellschaft profitiert von der weltweiten Mobilität - auch jene, die ihre eigene Mobilität bewusst einschränken und vermeiden. Deshalb müssen alle Bürger einer Gesellschaft ihren angemessenen Teil zur Finanzierung und Nutzung von Mobilität und Transport beitragen.

7. Die Frage der Energie ist der Schlüssel für die Mobilität der Zukunft - sie darf aber nicht das alleinige Kriterium für den Markt und die Verwendung einzelner Mobilitätsformen sein.

8. Alle Aktivitäten des Menschen
    - haben einen Einfluss auf die Umwelt,
    - bergen Risiken und
    - bedürfen der gesamthaften Betrachtung und Analyse.

9. Förderung der Mobilen Zukunft bedeutet venünftiges Abwägen und konsensfähige Entscheidungen für die für die Mehrheit besten Lösungen ohne Ansehen gesellschaftlicher, politischer oder ideologischer Prägungen und Strömungen.

10. Die Mobile Zukunft soll sich im Einklang mit Gesellschaft und Umwelt zum Wohle der Bürger und nachfolgender Generationen entwickeln. Dies geht nur durch einen kompetenten und wertfreien Umgang mit allen wichtigen Parametern von Wissenschaft, Technik, Handel, Gesellschaft und Umwelt.

Das Institut Mobile Zukunft recherchiert, analysiert, bewertet, begleitet, fördert und entwickelt Ideen und Projekte für eine Mobilität der Zukunft im Einklang mit den Anforderungen der zukünftigen Generationen an Gesellschaft und Umwelt.

Alfred F. Fuhr und Dr. Susanne G. Roeder,   wissenschaftlicher Beirat

Johannes Th. Hübner, Institutsleitung